Traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Die traditionelle chinesische Medizin hat einen ähnlichen Denkansatz wie die TEN, weshalb sich die Therapie- und Diagnosemethoden der beiden Systeme auch so gut ergänzen und kombinieren lassen.

 

Zusätzlich zur Elementelehre, die bei der TCM allerdings fünf Elemente - Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – beinhaltet, werden diesen Elementen Leitbahnen zugeordnet, in denen die jeweiligen Energien fließen – die Meridiane.

Durch Störungen der Energieverteilung – des Qi - in diesen Meridianen entstehen Krankheiten. Hierbei handelt es sich entweder um eine Energiefülle, einen Energiemangel oder einen Energiestau.

 

Diagnostiziert werden diese Zustände am besten durch die traditionelle Puls- und Zungendiagnose. Diese stellen die aktuell vorherrschende Situation fest, im Gegensatz zur Augendiagnose, die vor allem die Anlage bedingten Missverhältnisse aufzeigt.

 

Diese Störungen können einerseits äußerlich durch Akupunktur, Moxibustion und Übungen des Qigong, andererseits innerlich über die traditionelle Pflanzenheilkunde, homöopathische und biochemische Mittel sowie die Ernährung beeinflusst und behandelt werden.

Ich arbeite bei der traditionellen Pflanzenheilkunde nur mit einheimischen Kräutern, die nach den Gesichtspunkten der Elementelehre angewendet werden. Meiner Meinung nach haben Menschen aus unserer Gegend einen stärkeren Bezug zu einheimischen Pflanzen und damit auch eine bessere Reaktionsfähigkeit auf deren Einsatz als zu chinesischen Pflanzen.

 

Auch hier handelt es sich um eine ganzheitliche Methode, welche die körperliche, geistige und seelische Ebene mit einbezieht.